So arbeiten wir
Uns geht es nicht um einmalige Hilfsmaßnahmen, sondern um den Aufbau einer dauerhaften und sich selbst tragenden Stromversorgung mit Solarenergie. Unsere Leitlinien:
1. Zuhören - umsetzen - begleiten
Da wichtigste Prinzip unserer Arbeit ist: mit den Menschen in ländlichen Regionen sprechen, ihre Probleme vor Ort erfassen, gemeinsam Lösungen entwickeln und umsetzen. Eine wesentliche Anforderung für unsere Mitarbeiter ist daher die Fähigkeit und Bereitschaft zuzuhören.
2. Entwicklungsarbeit statt Projektarbeit
Projekte sind begrenzt, weil sie ein fest definiertes Ende haben. Ländliche Entwicklung aber hat kein Ende, sondern ist ein andauernder Prozess. Denken in Projekten reicht daher nicht aus. Im Gegenteil: es fördert bei Unternehmen und Organisationen ein Vorgehen, das sich an der Verfügbarkeit von Projektausschreibungen orientiert - ein ständiges Stop-and-Go ist die Folge.
3. After-sales-service
Die große Herausforderung für die ländliche Elektrifizierung besteht nicht in der Installation der Solaranlagen, sondern in der Sicherstellung eines dauerhaften und zuverlässigen Betriebs. Hierfür bedarf es ein ländliches Netzwerk von gut ausgebildeten Solartechnikern, die auch über die erforderlichen Ersatzteile verfügen und einen professionellen After-Sales-Service gewährleisten können.
4. Ausbildung in Solartechnik und Management
Wir bilden Solartechniker in unserer eigenen Ausbil-dungsstätte aus: in Solartechnik, Kundenservice und Unternehmensführung. Damit sie über das Potential der Solartechnik informiert und in der Lage sind, ein eigenes Solarunternehmen aufzubauen.
5. Langlebige und bezahlbare Produkte
Wir verwenden nur Solarprodukte, die hinsichtlich Qualität und Langlebigkeit in der Lage sind, dauerhaft in den widrigen Umständen ländlicher Regionen zu funktionieren. Das Ziel lautet nicht, billig zu sein, sondern gute Qualität bezahlbar zu machen. Dazu nutzen wir unsere eigene Mikrofinanzierung, die es auch ärmsten Menschen ermöglicht, gute Solarprodukte zu erwerben. Denn arme Menschen können sich keine billigen Produkte leisten.
6. Wir verschenken nicht, sondern finanzieren
Das Prinzip unseres "Revolving Fund" zur Finanzierung von Solaranlagen ist einfach: Wer Solarenergie nutzen möchte, erhält eine Solaranlage. Mit dem Geld, das monatlich für den Energiebedarf ausgegeben wurde (Kerosin/Batterie), können die Anschaffungskosten für die Solaranlage in Raten zurückzahlt werden. Die Raten fließen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in den Revolving Fund und stehen damit für die Finanzierung neuer Solaranlagen zur Verfügung.
7. Schaffung lokaler Arbeitsplätze
Solartechnik schafft in vielfältiger Weise Arbeitsplätze: in Produktion, Installation, Wartung, After-Sales-Service oder auch im Bereich Management und Mikrofinan-zierung. Ausserdem ermöglicht die Solartechnik in ländlichen regionen zahlreiche neue, solarbezogene Einkunftsmöglichkeiten. Das solare Laden von Handys ist ein Beispiel.
8. Einheimisches Management
In unseren nationalen Stiftungen in Äthiopien, Kenia und auf den Philippinen sind auf allen Führungspositionen ausschließlich lokale Mitarbeiter/innen angestellt. Ausländische Mitarbeiter/innen sind als Berater, Supervisor, Coaches oder Trainer willkommen, jedoch nur für einen fest definierten, zeitlich begrenzten Zeitraum.
9. Ganzheitlicher Denk- und Arbeitsansatz
Wir anerkennen die Komplexität jeder Entwicklung und konzentrieren uns daher nicht auf einen einzelnen Aspekt. Für eine dauerhafte Veränderung bündeln wir vielmehr die Vielfalt der Aufgaben (Ausbildung, Finanzierung, Produktion, Installation, Kundenservice etc.) in einer Gesamtstrategie. So stellen wir sicher, dass nicht nur isolierte Einzelprojekte realisiert werden, sondern eine Gesamtentwicklung ermöglicht wird.
10. Soziale und finanzielle Nachhaltigkeit
Weder rein profit-orientierte noch rein spendenfinanzierte Non-Profit-Arbeit allein kann eine vollständige Nachhaltigkeit sicherstellen. For-Profit-Unternehmen können die soziale Nachhaltigkeit nicht gewährleisten, Non-Profit-Organisationen mangelt es an finanzieller Nachhaltigkeit. Unsere Arbeit ist daher "hybrid" angelegt und besteht aus Unternehmen und Hilfsorganisationen gleichermassen. Das besondere: Die gewinnorientierten Unternehmen werden von der gemeinnützigen Stiftung geführt und bestimmt - nicht umgekehrt!
Das Prinzip unseres "Revolving Fund" zur Finanzierung von Solaranlagen ist einfach: Wer Solarenergie nutzen möchte, erhält eine Solaranlage. Mit dem Geld, das monatlich für den Energiebedarf ausgegeben wurde (Kerosin/Batterie), können die Anschaffungskosten für die Solaranlage in Raten zurückzahlt werden. Die Raten fließen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in den Revolving Fund und stehen damit für die Finanzierung neuer Solaranlagen zur Verfügung.
7. Schaffung lokaler Arbeitsplätze
Solartechnik schafft in vielfältiger Weise Arbeitsplätze: in Produktion, Installation, Wartung, After-Sales-Service oder auch im Bereich Management und Mikrofinan-zierung. Ausserdem ermöglicht die Solartechnik in ländlichen regionen zahlreiche neue, solarbezogene Einkunftsmöglichkeiten. Das solare Laden von Handys ist ein Beispiel.
8. Einheimisches Management
In unseren nationalen Stiftungen in Äthiopien, Kenia und auf den Philippinen sind auf allen Führungspositionen ausschließlich lokale Mitarbeiter/innen angestellt. Ausländische Mitarbeiter/innen sind als Berater, Supervisor, Coaches oder Trainer willkommen, jedoch nur für einen fest definierten, zeitlich begrenzten Zeitraum.
9. Ganzheitlicher Denk- und Arbeitsansatz
Wir anerkennen die Komplexität jeder Entwicklung und konzentrieren uns daher nicht auf einen einzelnen Aspekt. Für eine dauerhafte Veränderung bündeln wir vielmehr die Vielfalt der Aufgaben (Ausbildung, Finanzierung, Produktion, Installation, Kundenservice etc.) in einer Gesamtstrategie. So stellen wir sicher, dass nicht nur isolierte Einzelprojekte realisiert werden, sondern eine Gesamtentwicklung ermöglicht wird.
10. Soziale und finanzielle Nachhaltigkeit
Weder rein profit-orientierte noch rein spendenfinanzierte Non-Profit-Arbeit allein kann eine vollständige Nachhaltigkeit sicherstellen. For-Profit-Unternehmen können die soziale Nachhaltigkeit nicht gewährleisten, Non-Profit-Organisationen mangelt es an finanzieller Nachhaltigkeit. Unsere Arbeit ist daher "hybrid" angelegt und besteht aus Unternehmen und Hilfsorganisationen gleichermassen. Das besondere: Die gewinnorientierten Unternehmen werden von der gemeinnützigen Stiftung geführt und bestimmt - nicht umgekehrt!